Freie Dorfgemeinschaft Schwangau
30.05.2017 18:00 Alter: 3 yrs

Bericht der Jahresversammlung am 10.05.2017


Gemeinsam zum Erfolg

Unter diesem Motto stand die Jahreshauptversammlung der Freien Dorfgemeinschaft Schwangau 2017.

Viele Herausforderungen waren und sind in Schwangau zu meistern: Erstellung des Feuerwehrbedarfsplans, Bau des neuen Feuerwehrhauses, Beschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge, Sanierung der Pöllatschlucht und Erstellung eines Sicherheitskonzepts für deren Wiedereröffnung, die Bewältigung der Folgelasten des in Schwangau/Hohenschwangau ausgewiesenen Wasserschutzgebiets für die Wasserversorgung der Stadt Füssen und vieles mehr. Vorsitzende Carolin Klughammer, die über einzelne Themen referierenden Gemeinderäte und Bürgermeister Rinke lobten hierbei die zielorientierte, konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten. Eine solide Haushaltslage schafft dabei gute Voraussetzungen für die Realisierung vieler Vorhaben.

Erfolgreiche Aktionen der Freien Dorfgemeinschaft waren die Wanderung auf dem Geo-Grenzgängerweg und schon traditionell das wie immer hervorragend besuchte Frauenfrühstück beim Postwirt. Hier ging der Dank vor allem an Gemeinderätin und Postwirtin Andrea Linder.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen der Vorstandschaft gab es einige Veränderungen. Erste Vorsitzende bleibt Carolin Klughammer, 2. Vorsitzender Hans Greindl. Für den ausscheidenden Schriftführer Robert Berchtold, dem Carolin Klughammer für 15 Jahre Schriftführertätigkeit mit netten Worten und einem kleinen Geschenk dankte, rückte Thomas Lenz nach, der bisherige Kassier Bernhard Gebler und die Beisitzerin Barbara Mitzdorf tauschten ihre Ämter. Neu in den Vorstand wurde Robert Landerer gewählt. Weiterer Beisitzer bleibt Hansjörg Lederer.

In der anschließenden Aussprache teilten viele Mitglieder die Fassungslosigkeit von Bürgermeister und Gemeinderäten über die Folgen und vor allem die Lastenverteilung, die die Ausweisung des neuen Wasserschutzgebiets für die Wasserversorgung der Stadt Füssen für die Gemeinde Schwangau und ihre Bürger bringt. Vor diesem Hintergrund ist es unabdingbar, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um doch noch zu einer für Schwangau erträglichen Lösung zu kommen.

Ein immer drängenderes Problem stellen die hohen Baulandpreise in Schwangau dar, die es vielen jungen einheimischen Familien nicht mehr möglich macht, in Schwangau zu wohnen oder zu bauen. Abhilfe ist laut Bürgermeister Rinke aber schwierig, da es der Gemeinde bei der derzeitigen Lage auf dem Immobilienmarkt nicht mehr gelingt, Grundstücke für Einheimischenbaugebiete zu erwerben. Selbst für Geh- und Radwege sind viele Grundstücksbesitzer nicht bereit, Grundstücke zu verkaufen, so dass Projekte vielfach scheitern.

Carolin Klughammer dankte nochmals allen Mitgliedern der Freien Dorfgemeinschaft für ihren Einsatz und wünscht sich für das kommende Jahr weiterhin eine so erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, der Verwaltung und allen Gemeinderatskolleginnen und -kollegen.