Freie Dorfgemeinschaft Schwangau
01.06.2019 18:00 Alter: 1 year

Bericht der Jahresversammlung am 15.05.2019


Auf ein nach außen ruhiges Vereinsjahr blickte die Freie Dorfgemeinschaft Schwangau (FDG) bei Ihrer gut besuchten Jahresversammlung zurück. Hervorzuheben waren hier die informativen Vorträge mit Frühstück, wie Vorsitzende Carolin Klughammer berichtete. So sei die letzte Veranstaltung mit Naturgartenplanerin Ingrid Völker ein interessanter Denkanstoß für die Gestaltung naturnaher und insektenfreundlicher Gärten und Balkone gewesen.

Umso mehr gefordert waren die Gemeinderäte der Freien Dorfgemeinschaft in Ihrer kommunalpolitischen Arbeit, die diese in Ihren kurzen Berichten vorstellten. Johann Stöger berichtete von der soliden Finanzlage der Gemeinde und dem Fortschritt des Feuerwehrhauses, während Andrea Linder die neuen Ortprospekte und die Neugestaltung der Gästemeldung vorstellte. Viel Engagement war im Lenkungs-Ausschuss erforderlich, wo Gisela Lederer die FDG vertritt. Hier wurden mit den betroffenen Bürgern und zwei Bauplanern Lösungen für die mit Veränderungssperren belegten Kernbereiche der betroffenen Ortsteile gesucht. Ziel der FDG ist der Erhalt des gewachsenen Ortsbilds und es habe sich gezeigt, dass in konstruktiver Zusammenarbeit tragbare und nachhaltige Kompromisse gefunden werden können.

Lother Poltmann blickte auf inzwischen 500 Tage im Amt zurück. Wichtig ist ihm insbesondere bei Bauvorhaben eine pragmatische Lösungs-Suche, die zuweilen mühsam sei, wenn zwischenzeitlich überholte, frühere Entscheidungen als Referenzen herangezogen werden. Insgesamt empfindet er die Arbeit aber sehr interessant und für jeden eine empfehlenswerte Erfahrung. Dies nutze Klughammer, um auf die anstehende Kommunalwahl vorauszublicken. Sie motivierte die Mitglieder, insbesondere da eine intakte Heimat mit Blick auf die weltweiten Konfliktregionen nicht selbstverständlich ist, sich für die Entwicklung vor Ort zu engagieren und warb um Ideen und Anregungen zur Mitgestaltung. Für die kommende Gemeinderatswahl möchte die FDG eine bunte, abwechslungsreiche Liste an Kandidaten aufstellen. „Wir möchten mit Jungen und Erfahrenen ebenso wie Vertretern aller Ortsteile, Berufe und Geschlechter Schwangau weiterentwickeln“, so Klughammer.

Im abschließenden, regen Austausch brachten die Mitglieder Ihre Anregungen ein. Positiv wurden mögliche Anpassungen der B17 aufgenommen, um für Fußgänger und Radfahrer eine bessere und gefahrenärmere Wegeführung zu ermöglichen. Ein Problem stellt dagegen das weitere zunehmende Wildparken rund um Hohenschwangau dar bei dem größtenteils keine Bestrafung wie in anderen Ländern und Regionen erfolge. Dies solle doch konsequenter verfolgt werden. Ebenso diskutiert wurde der Verzicht auf Pestizide, wobei hier jeder Bürger aufgefordert sei, zum Erhalt von Natur und Landschaft beizutragen.