Freie Dorfgemeinschaft Schwangau
21.05.2016 14:39 Alter: 4 yrs
Von: Winfried Gößler

Bericht der Jahresversammlung am 25.04.2016


Vorstandschaft

Die Vorstandschaft v. l. erste Reihe: Carolin Klughammer, Andrea Linder, Gisela Lederer; zweite Reihe: Robert Berchtold, Hans Greindl, Barbara Mitzdorf, Thomas Lenz; letzte Reihe: Bernhard Gebler, Bürgermeister Stefan Rinke und Johann Stöger. Auf dem Bild fehlt Hansjörg Lederer.

Zur Jahreshauptversammlung der Freien Dorfgemeinschaft Schwangau freute sich im Gasthof am See die 1. Vorsitzende Carolin Klughammer, neben vielen Mitgliedern auch den 1. Bürgermeister begrüßen zu dürfen.

In ihrem Jahresbericht gab sie Einblicke über das zurückliegende Jahr mit mehreren Aktivitäten. Ein Highlight war im November der Ausflug nach Lechbruck mit dem Besuch des Flößermuseums. Dort wurde gut vermittelt, wie schwer die Arbeit in vergangenen Zeiten für die Menschen war. Abgerundet wurde der Besuch durch ein Treffen mit dem Lechbrucker Bürgermeister Helmut Angl auf der Gsteig. Mit einem Dank an die Postwirtin ging Klughammer auf das Frauenfrühstück ein, das sehr gut angenommen wird. Nun denkt man darüber nach, auch Männern die Tür zu öffnen.

Schriftführer Robert Berchtold stellte in seinem Jahresbericht die gute Zusammenarbeit mit dem 1. Bürgermeister und allen Gemeinderatskollegen hervor.

Den Kassenbericht verlas Kassier Bernhard Gebler. Die Kassenprüfer Michael Höß und Lothar Poltmann bescheinigten ihm eine saubere und übersichtliche Buchführung ohne jede Beanstandung, so dass die Entlastung des Vorstands einstimmig erfolgte. Danach erzählten einige Gemeinderäte über ihre Arbeit.

Dabei ging es um den Neubau des Feuerwehrhauses oder die Breitbandversorgung im Ortsteil Brunnen.

2. Bürgermeister Johann Stöger berichtete über ein erfolgreiches Jahr in der Gemeinde, wobei sich die finanzielle Lage eher weiter verbessert hat, denn faktisch bestünden keine Schulden. Ein wesentliches Problem im Zusammenhang mit der Pöllatschlucht ist die Frage, wer gegebenenfalls die Verantwortung trägt.

Andrea Linder (Kultur- und Tourismusausschuss) freute sich über die Fertigstellung des GeoGrenzgängerwegs: Von hier aus präsentiert sich Einheimischen wie Gästen die Allgäuer Landschaft einmal anders. Da viele Erlebnisstationen errichtet wurden, können auch Kinder spielerisch viel über geographische Besonderheiten unserer Gegend erfahren. Positiv aufgenommen wurde die Bücherei, die inzwischen in die Münchener Straße 5 umgezogen ist. Gisela Lederer (Bau- und Entwicklungsausschuss) berichtete über die Problematik zum Bau des Hotelkomplexes in Hohenschwangau, wobei man einige Nachbesserungen erhoffe. Die Idee, Asylbewerber in Alterschrofen unterzubringen ist nicht gut, weil sie dort zu abseits wohnen, was eine Integration erschwere.

Weiterhin ging es auch darum, wie man den Kurpark bei entsprechender Vorsicht attraktiver gestalten könnte. So ist ein Trimm-Dich-Pfad angedacht. Ein Problem sind nach wie vor die Hinterlassenschaften von Hunden. Ein Flyer mit dem Plan von Dog-Stationen könnte vielleicht Abhilfe schaffen.

Ein Mitglied kritisierte die „Lichteremissionen“ in und um Schwangau, die ständig zunehmen. Gegen das weißgleißende Licht heute waren früher die gelben Lichter „geradezu ein Augenschmaus“.

Am Ende der Versammlung gab Rathauschef Rinke den Dank an ihn zurück. Gute Kommunalpolitik ist ein Mannschaftssport, und der klappt sehr gut. So lässt sich besser auf große Herausforderungen reagieren und wies auf einige anstehenden Projekte hin.