Freie Dorfgemeinschaft Schwangau
24.03.2017 22:08 Alter: 3 yrs
Von: Winfried Gößler

Bericht Frauenfrühstück 07.02.2017


Andrea Linder, Gisela Lederer, Andrea Kühme, Carolin Klughammer; Foto: Winfried Gößler

Über den Vortrag freuen sich v. l. Andrea Linder, Gisela Lederer, die Referentin Andrea Kühme und Carolin Klughammer.

Bereits zum vierten Mal lud die Freie Dorfgemeinschaft (FDG) zum Frauenfrühstück in den Gasthof „Zur Post“ in Schwangau ein. Rund 70 Besucherinnen, so viele wie noch nie, folgten der Einladung. Deshalb bildete sich auch eine lange Schlange am Frühstücksbüffet. Postwirtin Andrea Linder begrüßte ihre Gäste zusammen mit der Vorsitzenden der FDG Carolin Klughammer. Klughammer hatte Andrea Kühme als Referentin zum diesjährigen Vortrag eingeladen. Das Thema hieß „Entrümpel deine Seele“ und versprach hilfreiche Informationen. Nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, zeigte Kühme einige Aufnahmen von einem wilden Durcheinander wie in einem Auto oder an einem Schreibtisch. Sich in einem solchen Chaos bewegen zu müssen, kann nicht erfolgreich sein, wobei solch ein Chaos auch mancher im Kopf haben kann. Viele leben in einer Welt des totalen Überflusses. Doch brauchen wir nicht alles, haben aber Angst, uns von überflüssigen Dingen zu trennen. Deshalb

These 1: Weg mit allem unnötigen Ballast

Je mehr wir im Leben entrümpeln, desto leichter wird es, wobei es nicht ausreicht, „unnötigen Ballast“ von A nach B zu schieben.

These 2: Weg mit dem Arbeitsstress

Hier gab Kühme den Rat, vom Schreibtisch das wegzulegen, was man nicht braucht. Dazu gehört auch, einmal im Monat den E-Mail-Ordner zu leeren. Weiter sollte man nur zweimal am Tag E-Mails abrufen und einen klaren Trennstrich zwischen Arbeit und Freizeit ziehen. Ein handyfreier Tag könnte so etwas wie ein Kurzurlaub sein.

These 3: Weg mit allem Halbherzigen

Unter diesem Motto sollte es kein „jein“ mehr geben, sondern nur noch ein klares „Ja oder Nein“.

These 4: Weg mit allen Selbstblockaden und Eigentoren

Schlechte Gedanken verhindern das Freisetzen von Glückshormonen. Es ist besser, wenn morgens die „Pille der Zufriedenheit“ genommen wird, um alles möglichst positiv sehen zu können. Den Tagesabschluss bildet abends die „Pille der Dankbarkeit“ für die Dinge, die einen tagsüber erfreut haben.

These 5: Weg mit den hohen Ansprüchen

Grundtenor ist in dem Zusammenhang der nette Umgang mit sich selbst

These 7: Weg mit den „geistigen Viren“

Gemeint sind damit Fernsehen und Medien, für die es wichtig ist, ständig Horrormeldungen zu verbreiten. Zum persönlichen Abschalten gibt es durchaus Sinnvolleres als allein fernzusehen.

Fazit: Gerümpel ist überflüssiger Kram und damit Ballast, der unnötig schwer ist. Je mehr Ballast wir in unserem Leben entrümpeln, desto leichter wird es. In diesem Sinne wünschte Andrea Kühme allen „ein geniales, zufriedenes Leben“ und schloss damit ihren beeindruckenden Vortrag mit den vielen praktischen Tipps ab.