Freie Dorfgemeinschaft Schwangau

Großes Interesse bei der Wahlversammlung der Freien Dorfgemeinschaft Schwangau

Auf reges Interesse stieß die Wahlversammlung der Freien Dorfgemeinschaft Schwangau (FDG) am Donnerstag, den 5. Februar. Rund 55 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung in den Saal des Schreinerwirts in Schwangau.

Wahlversammlung beim Schreinerwirt

Die erste Vorsitzende der FDG, Gisela Lederer, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Anwesenden herzlich. Einen Blick in die Anfänge der Freien Dorfgemeinschaft warf Johann Stöger, Gründungsmitglied der FDG und langjähriger Zweiter Bürgermeister Schwangaus. In seinem Beitrag schilderte er die Entstehungsgeschichte der Wählergemeinschaft und erläuterte die Werte, die bis heute die Grundlage der politischen Arbeit der FDG bilden. Gisela Lederer (als Seniorenbeauftragte des Gemeinderats) berichtete anschließend über das Quartiersmanagement in Schwangau. Aus verschiedenen Aktivitäten für Seniorinnen und Senioren wurde in den vergangenen Jahren ein wachsender Bedarf an Unterstützung im Alltag erkannt. Nach einer Anfrage beim Landratsamt wurde die Möglichkeit einer staatlich geförderten Quartiersarbeit aufgezeigt. In der Folge konnte Birgit Simon als Quartiersmanagerin an der Gemeinde eingestellt werden. Unter der Initiative „ZSAM“ ist bereits ein vielfältiges Programm entstanden. Als nächster Schritt soll daraus eine organisierte Nachbarschaftshilfe entwickelt werden, die das soziale Miteinander in Schwangau weiter stärkt. Der amtierende Bürgermeister Stefan Rinke blickte in seinem Beitrag auf die vergangenen zwölf Jahre im Amt zurück. Er hob die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Gemeinderat hervor und äußerte den Wunsch, diesen kooperativen Stil auch in der kommenden Wahlperiode fortzuführen. Für die nächsten Jahre nannte er insbesondere zwei wichtige Vorhaben: den Ausbau der Mittagsbetreuung an der Grundschule sowie den geplanten Umbau der B17 in Schwangau. Im Mittelpunkt des Abends stand die Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat. Carolin Klughammer präsentierte die insgesamt 16 Kandidaten mit persönlichen Geschichten und ihren Beweggründen für die Kandidatur und ihr Engagement für die FDG. Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine offene Fragerunde, in der das Publikum den Kandidaten direkt Fragen stellen konnte. Dabei zeigte sich das große Interesse der Bürgerinnen und Bürger an den kommunalpolitischen Themen und an der zukünftigen Entwicklung Schwangaus.